+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaB
iu+++LaBiu+++LaBiu+++
LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu++
+LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBi
u++ +LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+++LaBiu+
++LaBiu+++
home manifest histoire events foto links

Zur Geschichte:
Die Häuser am Wydenauweg 38 + 40 wurden nach gut zweijährigem Leerstand am 4. Juni von zehn Menschen besetzt. Die Leute stammen aus ganz verschiedenen Milieus und hatten eines gemeinsam: das Bedürfnis nach Freiraum in dem kollektive Lebensformen möglich sind.
Nach kurzer Zeit begannen wir die Verhandlungen mit den Besitzern. In drei Sitzungen wurde die Möglichkeit eines Gebrauchleihvertrages diskutiert sowie bauliche und betriebliche Auflagen besprochen.

Im November 2007 wurde uns mitgeteilt, dass aus rechtlichen Gründen nicht auf ein Gebrauchsleihvertrag eingegangen werden kann und wir vorläufige Duldung erhalten.

Wir erhielten eine Frist bis zum 31. März 2008, um sämtliche baulichen und betrieblichen Auflagen zu erfüllen. Dies beinhaltete insbesondere die Abnahme der elektrischen Anlagen, Arbeiten am Dach, Fassade, sanitäre Installationen und Öfen. Alle Arbeiten wurden in Eigenregie erledigt sowie von konzessionierten Fachleuten (Elektriker, Architekt, Feuerpolizei) kontrolliert und für Gut befunden.

Auf der Parzelle unserer Häuser sollten als Zwischennutzung bis zum Bau der A5 Parkplätze erstellt werden. Wir wurden aufgefordert, die fehlenden Parkplatzmieteinnahmen für die Nachbarliegenschaften zu entschädigen. Gleichzeitig mit den Belegen für die abgeschlossenen Arbeiten teilten wir dem Tiefbauamt mit, dass wir die Parkplatzmieten auf ein eigenes Konto einbezahlen, bis ein Gebrauchsleihvertrag. Wenige Tage danach erhielten wir die Aufforderung, die Häuser bis zum 19. Mai zu verlassen.

Der Entscheid wurde wie folgt begründet:
1. Anlässlich eines Festes war es zu Lärmbelästigungen gekommen, die Polizei musste zweimal ausrücken.

2. Wir hätten unsere Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem ESB nicht erfüllt. Die Dokumente wurden aus Datenschutzgründen dem Tiefbauamt zugesandt, welches uns diese erst nach der dritten Mahnung weiterleitete.

3. Fehlende Parkplatzmiete: Wie bereits oben erwähnt, wünschten wir eine längerfristigere Zusicherung vom Tiefbauamt des Kantons Bern.

Trotz wiederholter Einladungen will der Kanton nicht mit uns verhandeln.

Am 10. Mai bezeugten 300 DemonstrantInnen mit einer lautstarken Demo ihre Unterstützung für den Freiraum.

Eine Petition mit 2000 Unterschriften wurde eingereicht.

Offensichtlich wünscht mensch in den Stadtbehörden, dass wir im Haus des Kantons bleiben. Wir warten auf die Ergebnisse eines entsprechenden Engagements der Stadt in diese Richtung.

Derzeit bietet LA BIU für zehn Menschen Wohn- und Lebensraum. Wir kultivieren einen bunten Garten, führen eine Bibliothek, einen Treffpunkt, Umsonstladen, diverse Ateliers sowie einen Übungsraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

contact us post post post